FIFA spricht Schiedsrichter nach Geste im Deutschland-Spiel frei
Die FIFA stellte keinen Verstoß fest, nachdem dem Support-VAR-Offiziellen Shaun Evans vorgeworfen worden war, beim Deutschland-Auftakt eine an ein White-Power-Zeichen erinnernde Geste gemacht zu haben. Evans sprach von einem unwillkürlichen Zucken.
D ie unabhängige Disziplinarkommission der FIFA hat den Support-Video-Schiedsrichter Shaun Evans freigesprochen, nachdem ihm vorgeworfen worden war, beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao eine an ein White-Power-Zeichen erinnernde Handgeste gemacht zu haben. Sie fand keine Belege für einen Verstoß gegen den Disziplinarcode.
Was geschah
Während der offiziellen Übertragung machte der australische Offizielle mit der rechten Hand nahe seinem rechten Bein ein "OK"-Zeichen. Die Diskriminierungsbeobachter der FIFA und die Anti-Diskriminierungsgruppe Fare, ein langjähriger FIFA-Partner, forderten Evans’ Ausschluss; Fare erklärte, die Geste "ähnele eindeutig" einem in rechtsextremen Kreisen verwendeten Symbol.
"Ein unwillkürliches Zucken"
Evans sagte, die Geste sei nicht beabsichtigt gewesen und habe keine Botschaft oder Zugehörigkeit ausdrücken sollen. "Die Bewegung war ein unwillkürliches, unbewusstes Zucken, und mir war im Moment nicht bewusst, dass ich es getan hatte", sagte er. Die FIFA erklärte, keinen Regelverstoß festgestellt zu haben.
Berichterstattung: basierend auf Berichten von Al Jazeera, NBC News und Deadline, 16. Juni 2026.